Projekt
Haiti nach dem Erdbeben - Wiederaufbauhilfe für Schulen und Krankenhäuser
© ukbs
Sie brauchen eine
Zukunft: obdachlose
Kinder nach dem
Erdbeben in Haiti
Fünf Jahre ist es her, dass chrismon auf dieser Seite die Arbeit des Kinderhilfswerks "Unsere kleinen Brüder und Schwestern" vorstellte. Einige Tausend Euro spendeten die chrismon-Leser damals. Das Geld trug dazu bei, dass ein neues Kinderkranken-haus in Tabarre, rund sieben Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt Port-au-Prince, gebaut werden konnte. Am 12. Januar hat dieses Krankenhaus wie durch ein Wunder das Erdbeben auf Haiti mit nur geringen Schäden überstanden. Das international tätige Kinderhilfswerk "Unsere kleinen Brüder und Schwestern" unterhält seit 22 Jahren auf Haiti Schulen, Kinderdörfer und ein Zentrum für behinderte Kinder. Das Erdbeben hat viele dieser Einrichtungen zerstört, auch Helfer starben unter den Trümmern. Doch dank des bestehenden Netzwerkes konnte die Organisation sofort nach der Katastrophe mit der Nothilfe beginnen. In den Operationssälen wurde rund um die Uhr operiert - oft ohne Strom, ohne Betäubungsmittel, es ging vor allem um die Rettung von Leben. Mehr als 30 behinderte Kinder wurden nach dem Erdbeben in das Therapieprogramm integriert, 75 zuvor obdachlose Jugendliche konnten inzwischen in das Kinderdorf einziehen.
Spendeninformation
Unsere kleinen Brüder und Schwestern Konto: 12#000, Sozialbank Karlsruhe, BLZ 660#205#00. Stichwort: chrismon. Für die Spendenquittung unbedingt die eigene Anschrift im Betrefffeld der Überweisung angeben. Soforthilfe nach dem Erdbeben 400#000 Euro.
Adresse Tullastr. 66, 76131 Karlsruhe,
Telefon: 0721/354400, Fax: 0721/3544022.
www.hilfefuerwaisenkinder.de
Fragen an Pater Richard von "Unsere kleinen Brüder und Schwestern", Haiti
Wie können wir helfen?
Pater Richard: Wir brauchen vor allem Geld für Nahrung, Wasser, Geräte, Baumaterial. Wann immer möglich kaufen wir alles hier in Haiti und tragen damit dazu bei, dass die Wirtschaft angekurbelt wird.
Und die Kranken?
Es gab und gibt unglaublich viele Amputationen. Zum Glück haben wir ausreichendes und gut geschultes Personal hier vor Ort. Was wir nicht annähernd in genügender Anzahl haben: Prothesen und Rollstühle.
Was ist aus den Schulen geworden?
Unsere 18 Schulen in den Armenvierteln von Port-au-Prince besuchten vor dem Beben an die 5000 Kinder. Daran ist zurzeit nicht zu denken. Die Schulen, die noch stehen, dienen jetzt als Krankenstationen. Sobald es geht, fangen wir wieder an zu unterrichten. Wir alle hier brauchen eine Perspektive für die Zukunft.
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