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"Stille Nacht" vor "O du fröhliche": Was im Weihnachtsgottesdienst nicht fehlen darf

12/2009


Balkendiagramm.

Frauen und Ältere lieben das Wort im Weihnachtsgottesdienst: 77 Prozent der weiblichen Befragten und 83 Prozent der über 60-Jährigen sagen, dass eine gute Predigt das Wichtigste ist. Auch die klassische Weihnachtsgeschichte ist den Frauen und Älteren (je 73 Prozent) wichtiger als dem Durchschnitt (67 Prozent). Ansonsten: Der Weihnachtshit aller Zeiten - "Stille Nacht, heilige Nacht" - darf für fast drei Viertel der Befragten an Heilig­abend nicht fehlen, "O du fröhliche" kommt da bloß auf 59 Prozent. Gottesdienstmuffel sind in der Minderheit, im Osten geht jeder Vierte (24 Prozent) auch an Weihnachten nie in die Kirche, im Westen behauptet das nur einer von zehn Befragten von sich.


Quelle: EMNID-Institut im Auftrag von chrismon

 

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Simone Kermes, Sopranistin
Zu einem guten Weihnachtsgottesdienst gehört für mich: viel gute Musik - am besten von Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel. Barockmusik passt perfekt zu Weihnachten. Ich glaube, Musik kann manchmal mehr bewegen als tausend Worte. Wenn wir singen, Musik genießen, schweifen unsere Gedanken ­zu unseren Verstorbenen, zu unseren ­Lieben, zu unserem eigenen Leben.

 

Matthias Kunze, Pastor der German Lutheran Trinity Church in Melbourne
Was nicht fehlen darf, sind zweisprachige Christvespern, weil häufig nicht alle Familienmitglieder Deutsch sprechen. Bei sommerlichen Temperaturen werden wir "Silent Night" singen und die Weihnachtsgeschichte teils auf Deutsch, teils auf Englisch hören. Wer will, feiert anschließend Weihnachten mit einem Barbecue.


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Quelle: chrismon.de
URL: http://www.chrismon.de/5050.php
[Stand: Dienstag, 31. August 2010 14:12 Uhr]

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