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Wofür würden Sie einem engen Freund am ehesten 1000 Euro leihen?

06/2009


Balkendiagramm.

Wenn ein enger Freund arbeitslos wird, würde ich ihm 1000 Euro leihen - das sagt ein Drittel der 40- bis 49-Jährigen in der chrismon-Umfrage. Vielleicht ist in dieser Altersklasse die Angst besonders groß, den Job zu verlieren? Jedenfalls liegt die Zustimmung unter den 40ern höher als im Durchschnitt (22 Prozent). Wer Geld für eine medizinische Behandlung braucht, kann auf seine Freunde hoffen: Mit 47 Prozent würde beinahe die Hälfte der Deutschen mit einer 1000-Euro-Leihgabe helfen. Interessant: Unter den 14- bis 29-Jährigen, die ja meistens gesund und fit sind, haben sich 54 Prozent für diese Option entschieden. Das ist die höchste Zustimmung unter allen Altersklassen. Offenbar sind die Jungen skeptischer als der Rest, ob die Krankenkassen zahlen - und entsprechend hilfsbereit.


Quelle: EMNID-Institut im Auftrag von chrismon

 

 Umfrage als PDF (KB 24)

 

 

Beatrice Uerlings, Wall-Street-Expertin (Deutschlandfunk)
Für eine medizinische Behandlung! Ich lebe in den USA, hier ist die Gesundheitspolitik katastrophal: 40 Millionen Amerikaner können sich keine Krankenversicherung leisten. Aber wenn es sich wirklich um einen Freund handelt, würde ich nicht fragen, wofür er das Geld braucht - es ist so schon schwer genug, um Hilfe zu bitten!

 

Klaus-Dieter Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes
Ein Freund ist ein Mensch, dem ich mein Vertrauen schenke. Wenn er um finanzielle Hilfe bittet, ist für mich zweitrangig, wofür er das Geld braucht. Zur Freundschaft gehört auch, dass man sich an Absprachen hält - und das Geld zurückzahlt.

 

 


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Quelle: chrismon.de
URL: http://www.chrismon.de/4297.php
[Stand: Donnerstag, 11. März 2010 17:23 Uhr]

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