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Ehe, Eid oder Pünktlichkeit - welches Versprechen muss man wirklich halten?

03/2008


Balkendiagramm.

 

"Morgen gehen wir mit dir in den Zoo!" - wer solche Versprechen macht, muss sie auch einhalten: Kinder darf man nicht versetzen, sagen zwei Drittel der Deutschen. Mit 71 Prozent sind besonders die Frauen dieser Meinung. Dagegen zieht das Eheversprechen den Kürzeren. Nur 58 Prozent der Befragten meinen, das Ehegelübde dürfe man auf keinen Fall brechen. Sich Treue bis ans Ende der Tage zu schwören, hat im Westen (61 Prozent) mehr Gewicht als im Osten (46 Prozent). Und das Versprechen, pünktlich zu sein, ist den Männern (26 Prozent) wichtiger als den Frauen (17 Prozent).


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Heidi Fendler, 38, Familienrichterin am Frankfurter Amtsgericht
Im Gericht ist es wie im Leben: Manchmal wird man angelogen - auch von Zeugen, die unter Eid aussagen und versprechen, die Wahrheit zu sagen. Aber ich könnte meinen Beruf nicht ausüben, wenn ich jedem
misstrauen würde. Ohne Vertrauen geht nichts.


Christina Rau, 51, Botschafterin der Kindernothilfe
"Man muss sagen, was man tut, und tun, was man sagt" - das war der Politikstil meines Mannes. Als Patin der Kindernothilfe erlebe ich, dass auch Kinder Verlässlichkeit brauchen, um Vertrauen aufbauen zu können. Nur so lernen sie, selber Versprechen als bindendes Wort zu verstehen. Ein Vertrauensbruch wirkt sich verheerend auf die Seele von Kindern aus.


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Quelle: chrismon.de
URL: http://www.chrismon.de/2710.php
[Stand: Dienstag, 31. August 2010 14:12 Uhr]

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