Weitere Umfragen

Alles aus Liebe oder doch nur aus Neid - warum werden wir eifersüchtig?

01/2008


Balkendiagramm.

Sie kommt plötzlich wie ein ungebetener Gast und treibt uns die Wut ins Gesicht - eifersüchtig wird jeder mal. Aber warum? Klar ist: Nur eine Minderheit der Deutschen lässt Eifersucht als Beweis von Liebe und Leidenschaft gelten. Die große Mehrheit (40 Prozent) der Befragten in der chrismon-Umfrage meint dagegen, Eifersucht sei ein Zeichen von mangelndem Selbstvertrauen. Zwischen den Generationen gibt es interessante Unterschiede: Unter den über 60-Jährigen glaubt fast jeder Zweite, Eifersucht habe mit einem schwachen Ego zu tun. Unter den 14- bis 29-Jährigen meint dies nur ein Drittel. In der Gruppe der Jüngeren werten dagegen fast 30 Prozent Eifersüchteleien als Ausdruck von Liebe, im Durchschnitt sind es nur 20 Prozent. Unter den 50- bis 59-Jährigen sehen 37 Prozent in der Angst den Grund für die Eifersucht - mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Offenbar haben die 50er große Befürchtungen, ihren Partner zu verlieren.

Quelle: EMNID-Institut im Auftrag von chrismon.

 

Adel Tawil, 29, Sänger der Band Ich + Ich
Ich mache mir über Eifersucht kaum Gedanken. Eifersucht ist für mich ein Zeichen mangelnden Selbstvertrauens. Meine Freundin und ich schenken uns volles Vertrauen und räumen uns auch wichtige partnerschaftliche Freiräume ein.


Jürgen Domian, 49, Nachttalker beim WDR
Eifersucht und Neid gehören für mich zusammen. Zwei schlimme Gefühlsregungen, die einen Menschen sehr klein machen können. Wer mit sich im Reinen ist, kennt keinen Neid, er kann sich selbst und anderen vertrauen. Die Eifersucht hat dann nur geringe Chancen.


Beate Weingardt, 47, Psychologin, Theologin
Das kostbarste Gut, das der Mensch kennt, ist: geliebt zu werden. Eifersucht ist ein Alarmsignal der Seele, wenn der Verlust der Liebe droht - und insofern ist sie durchaus verständlich, allerdings in den Auswirkungen oft sehr zerstörerisch.


Schreiben Sie uns einen Leserbrief

 

 

Netzwerk

Die Magazine chrismon und chrismon plus sowie das Internetportal chrismon.de werden publiziert von: Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Frankfurt. Die Hansisches Druck- und Verlaghaus GmbH gehört zum Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH, Frankfurt. Weitere Informationen finden Sie unter:

chrismon [Logo]

© 1996-2009 |

Wenn Sie diesen Text lesen können, dann beherrscht Ihr Browser den Web-Standard Cascading Style Sheets (CSS) nicht oder nur mangelhaft. Wir verwenden CSS zur Formatierung der Seiten, bitte wundern Sie sich daher nicht, wenn mangels CSS die Darstellung nun etwas seltsam erscheint.

Quelle: chrismon.de
URL: http://www.chrismon.de/2535.php
[Stand: Donnerstag, 11. März 2010 17:23 Uhr]

© 2009 chrismon.de. Alle Rechte vorbehalten.