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Welche Vorstellung verbinden Sie am ehesten mit der "Auferstehung Jesu"?
Am Osterfest feiern Christen die Auferstehung Jesu. Ob Jesus aber leibhaftig von den Toten auferstanden ist, darüber streiten moderne Theologen: Für manche hat die Auferstehung nur symbolischen Charakter. chrismon wollte von den Bundesbürgern wissen, welche Vorstellung sie über die Auferstehung haben.
An die leibhaftige Auferstehung glauben 21 Prozent aller Befragten: Die größte Zustimmung kommt aus Bayern und Baden-Württemberg (zu jeweils 27 Prozent). Die Berliner votierten nur zu 8 Prozent dafür.
"Jesus ist in den Herzen der Gläubigen auferstanden." Die meisten Befragten (34 Prozent im Westen, 26 Prozent im Osten) wählten diese Antwortmöglichkeit. Schaut man auf den Bildungsstand, zeigen sich deutliche Unterschiede: Menschen mit hoher Schulbildung votierten zu 42 Prozent dafür, jene mit geringer Schulbildung nur zu 19 Prozent.
"Jesus ist tot, es gibt keine Auferstehung." Diese Antwort wählten 16 Prozent der Männer, aber nur 7 Prozent der Frauen.
Dass Jesus nie gelebt habe, davon sind 10 Prozent aller Befragten überzeugt - allerdings nur 3 Prozent in Baden-Württemberg, dagegen 22 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Die vollständigen Ergebnisse und Begleitdaten der Umfrage finden Sie hier.
Quelle: EMNID-Institut im Auftrag von chrismon
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Stimmen zur Umfrage
Hoffnung für die Menschen
Ungeachtet aller Zweifel, die mich mitunter plagen, glaube ich an die Auferstehung. Und zwar nicht nur an die Auferstehung Christi, sondern auch an die menschliche Auferstehung. Gäbe es diese Hoffnung nicht, hätte der Tod gegenüber dem Leben das letzte Wort und die Welt wäre - wie Eugen Drewermann so anschaulich gesagt hat - ein ewiger Sarg.
Hans-Jochen Vogel, 77, früherer Parteivorsitzender der SPD
Wunsch nach Nächstenliebe
Ich bin nicht religiös und glaube, dass die Menschen sich nur selbst befreien können. Für mich ist die Auferstehungsgeschichte Ausdruck für den starken und
visionären Wunsch nach Gerechtigkeit, Frieden und Nächstenliebe, der weiterlebt, auch wenn Jesus - eine seiner Symbolfiguren - getötet wurde.
Sabine Leidig, 41, Geschäftsführerin von Attac Deutschland
Ein Geschenk Gottes
Die Auferstehung von Jesus Christus ist genau wie unser Leben ein Geschenk Gottes. Dieses Geschenk sollten wir alle schützen und ehren. Was mit uns Menschen nach dem Leben geschehen soll, weiß nur Gott. Sollte es einmal zu Ende sein, so bin ich mir aber sicher, dass es ein anderes Leben geben wird.
Collin Benjamin, 24, Mittelfeldspieler beim Fußballclub Hamburger Sportverein (HSV)
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Kolumne
Philipp Melanchthon
Und eine gut lesbare biografische Skizze zu "Philipp Melanchthon, Weggefährte Luthers und Lehrer Deutschlands".
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