Buchtipps
2. Quartal 2007
Christian Schneider, Christoph Wigger: IgeL - Medizinische Zusatzleistungen. Was Sie selbst zahlen müssen
Die Krankenkassen bezahlen nur, was "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" ist, damit eine Krankheit überwunden wird. Doch viele PatientInnen haben das Bedürfnis nach weitergehenden Diagnostiken, Informationen und Behandlungen. Das sind dann "Individuelle Gesundheitsleistungen" (IgeL). Dazu gehören beispielsweise: Reise-Impfberatung, Ernährungsberatung, Sonographie der Brust, ein Gefäß-Check, eine Untersuchung auf Glaukom, ein Screening auf Hautkrebs (ohne dass ein Verdacht vorliegt), ein "Manager-Check" oder eine Eigenblutinjektion zur Infektprophylaxe. Das schmale Bändchen aus der Reihe "Taschenguide" bewertet nicht, ob diese Behandlung oder jene Diagnostik sinnvoll ist, es geht einfach vom Wunsch der PatientInnen aus und erläutert, was die jeweilige IgeL ist und wie viel sie kostet. Beigefügt sind außerdem eine Checkliste als Entscheidungshilfe (Bin ich überredet worden, zum Beispiel durch Formulierungen wie "Entweder so oder Sie gehen jetzt") sowie eine Checkliste zur Rechnungsprüfung.
cho
Rudolf Haufe Verlag, Planegg bei München 2007, 125 Seiten, 6,90 Euro
Helma Lutz: Vom Weltmarkt in den Privathaushalt. Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung
7 bis 10 Euro bekommen sie in der Stunde, die "Dienstmädchen" aus Brasilien, Ecuador, Iran oder Polen, die in deutschen Haushalten arbeiten. Selten kommt Fahrgeld dazu, noch seltener bezahlter Urlaub. Sie haben oft höhere Ausbildungen, gar Studium, und arbeiten hier bei berufstätigen AkademikerInnen. Dabei putzen sie nicht "nur", sondern halten letztlich Paarbeziehungen und Familien am Laufen, stellte die Sozialwissenschaftlerin Helma Lutz, Professorin in Münster, in ihren Interviews mit den Frauen fest. Sie bringen oft erstmals Struktur in einen Haushalt, sie betreuen Kinder, sie sollen nicht nur Putzkraft, sondern auch Freundin sein ... Eine Rundumvereinnahmung ihrer Arbeitskraft und ihrer emotionalen Intelligenz. Dabei versuchen sie, Grenzen ziehen - indem sie sich etwa weigern, mit ausgemusterten Unterhosen zu putzen statt mit Haushaltspapier. Konkret zu beschreiben, auf welch delikate Weise hier ArbeitgeberInnen und Arbeitnehmerinnen Statusunterschiede und Würde verhandeln, ist das eine große Verdienst der Forscherin. Das zweite: dass die Forscherin diese häusliche Arbeit erkennt als "Fürsorge" - die als solche aber weder bezahlt noch anerkannt wird. Schon gar nicht staatlicherseits durch Legalisierung dieser Frauen. Damit hierzulande Mütter arbeiten können (und Männer nichts mit dem Haushalt zu tun haben müssen), ist eine globale Fürsorge-Kette entstanden. Geschlechtsidentitäten werden dadurch aber nicht etwa verflüssigt, sondern letztlich fortgesetzt. Die Asymmetrie zwischen innerhäuslicher Fürsorge und aushäusiger Erwerbsarbeit müsste skandalisiert werden, fordert Helma Lutz. Das Europaparlament hat auch längst beschlossen (2000), die Hausarbeit in der Schattenwirtschaft anzuerkennen, zu entkriminalisieren und zu regulieren. Doch dieser Beschluss war für die Mitgliedsstaaten nicht bindend, und so hat der deutsche Bundestag nicht mal diskutiert darüber.
cho
Verlag Barbara Budrich, Opladen 2007, 240 Seiten, 19,90 Euro
Marco von Münchhausen: Auszeit. Inspirierende Geschichten für Vielbeschäftigte
Noch ein Lebensratgeber? Nochmal lesen, dass man langsamer machen soll, bewusster leben? Nun, auf die Art, wie nun Autor von Münchhausen der vielbeschäftigten Leserin kommt, lässt man sich das doch gefallen: Er erzählt und interpretiert Geschichten aus verschiedensten Kulturen und Traditionen - richtige Geschichten, kurze Sätze, kleine philosophische Traktate. Die Kapitelüberschriften sind heutig: etwa "Nähe und Distanz" oder "Return on Investment". Anhand einer chinesischen Geschichte geht es zum Beispiel darum, wie man auch den return auf vermeintliche Fehlinvestionen erkennen und würdigen kann - ein Künstler zeichnet jahrelang Hähne und verwirft die Zeichnungen wieder. Endlich aber zeichnet er in wenigen Augenblicken dem Kaiser einen Hahn und verlangt sehr viel Geld dafür. Bekommt es auch. Hätte man den Künstler allerdings in diesen drei Jahren beobachtet, hätte man sein Tun als vergebliche Mühe abgetan. Oder die arabische Geschichte über den Greis, der trotz seines Alters noch ein Nussbäumchen pflanzt.Verdichtete Lebensweisheiten sind das.
cho
Campus Verlag, Frankfurt a. M./New York 2007, 234 Seiten, 19,90 Euro
Ralph Ludwig: Christentum
Manchmal will man ja einfach nur was wissen übers Christentum. Doch ausgerechnet das spirituelle Bedürfnis scheint vom Büchermarkt eher gedeckt zu werden als das Wissensbedürfnis. Dabei haben selbst kirchennahe Menschen jede Menge Wissensfragen: Wieso eigentlich und seit wann Kirchenglocken läuten; was beim Abendmahl geschieht oder eben auch nicht geschieht; ob ein Kloster sinnvoll ist oder nicht ... Der Autor Ralph Ludwig ist mit solchen Fragen vertraut - er war lange Jahre Leiter der NDR-Redaktion "Religion und Gesellschaft". Er erklärt nicht nur, welchen Verbrechens Jesus eigentlich beschuldigt worden ist, sondern auch woher die gefalteten Gebetshände bei den Evangelischen kommen (germanische Tradition: Man fesselt die Schwerthand mit der linken Hand und zeigt sich damit als wehrloser Mensch - der sich beim Gebet unter den Schutz Gottes begibt). Ludwig bedenkt die protestantische wie die katholische Seite, erläutert nüchtern und denkbar knapp. Auch voraussetzungslos. So lädt das Buch geradezu zum Schmökern ein. Wer hätte das gedacht - Christentum zum Schmökern!
cho
Verlag Kreuz, Stuttgart 2007, 192 Seiten, 16.95 Euro
Rainer Erlinger: Wenn Sie mich fragen
Darf man Lebensmittel fortwerfen? Darf man in einem Buchladen - wo es Sofas gibt - im Laufe mehrerer Besuche ein Buch komplett durchlesen, ohne es zu kaufen? Und darf man, krankgeschrieben wegen eines Skiunfalls, bei der Krankenkasse eine Haushaltshilfe beantragen, obwohl Freunde unentgeltlich helfen und man schon bald ganz gut alleine zurechtkommt? Zahllos und knifflig sind die moralischen Fragen des Alltagslebens. Der Rechtsanwalt und Autor Rainer Erlinger - bekannt geworden durch seine "Gewissensfragen"-Kolumne im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" - widmet sich solchen Leserfragen mit Hingabe, juristischem Sachverstand, Witz, Mut und durchaus ansehnlichen moralischen Kenntnissen. Besonders schön die Rechtsfigur "diligentia quam in suis", übersetzt: die Sorgfalt wie in Eigenem - stets sollte man so handeln (und wirtschaften), als müsste man aus eigener Tasche bezahlen. Das spricht eindeutig gegen die Haushaltshilfe auf Krankenschein. Das Buch eignet sich übrigens nicht nur fürs einsame Schmökern, sondern auch fürs unterhaltsame Moralisieren in geselliger Runde.
cho
Verlag Antje Kunstmann, München 2007, 240 S., 14.90 Euro
Ludwig Schindler, Kurt Hahlweg, Dirk Revenstorf: Partnerschaftsprobleme: Möglichkeiten zur Bewältigung. Ein Handbuch für Paare
Wieso eigentlich halten manche Partnerschaften Jahrzehnte und andere nur fünf Jahre? Weil die weniger Konflikte haben, meint der Laie. Stimmt nicht. Stabile Partnerschaften haben genauso viele Konflikte, gehen aber anders damit um. Zum Beispiel lassen sie einen Streit nicht eskalieren. Zum Beispiel füttern sie ihr "Beziehungskonto" beständig, sodass immer ein Guthaben darauf ist. Was man - wissenschaftlich fundiert - von stabilen Paaren lernen kann, das haben drei Psychologieprofessoren zu einem Handbuch für Paare zusammengeführt. Kein dicker Band, aber gehaltvoll. Jede Menge Beispieldialoge: Wie spreche ich ein Problem so an, dass der andere nicht gleich wütend mit Gegenwehr reagiert? Jede Menge Übungen: Zum Beispiel einigt man sich auf Tabuthemen, die in einem Streit nicht angerührt werden - spricht etwa nicht von Trennung. Jede Menge Selbsterforschung - was weiß ich eigentlich über meinen Partner, meine Partnerin: Was sind seine Widersacher, was würde sie mit einem Lottogewinn machen, wovor hat er Angst, was ist ihr geheimer Ehrgeiz? Und jede Menge klarer Ansagen: Willst du Veränderung, dann beginne du selbst damit - kleine Änderungen von Verhaltensweisen wirken oft Wunder. Lesen alleine genügt natürlich nicht, man muss üben. Etwa vereinbaren: Nächste Woche erzähle ich jeden Tag nach dem Abendessen von meinem Arbeitstag. Vielleicht gelingt nicht alles gleich. Aber, so die drei Professoren, eine Beziehung ist jederzeit neu formbar.
cho
Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2007, 3. voll-
ständig überarbeitete Auflage, 157 Seiten, 16.95 Euro
Lorelies Singerhoff: Rituale. Sinn, Halt und Kraft für die Seele
Mindestens zwei Küsse am Tag! Der Abschiedskuss am Morgen zum Beispiel vermittelt die Gewissheit: Egal, was passieren mag, beide Partner sind im Guten auseinandergegangen. Und in manchen Familien gilt: Man geht nicht unversöhnt ins Bett. Rituale klären Beziehungen, sie gestalten Übergänge, sie brechen Alltagsstress auf - Rituale können sehr verschiedene Funktionen haben. Was "nur" lieb gewonnene Gewohnheit ist, was ein richtiges Ritual - mit solchen Feinheiten hält sich dieses Buch nicht groß auf. Aber es bietet eine Menge Anregungen.
cho
mvg Verlag, Heidelberg 2006, 257 Seiten, 15.90 Euro
Tomas Buchhorn, Nina Winkler: 300 Fragen zum Laufen
Ob man nun gerade erst mit dem Laufen angefangen hat oder schon seit Jahren regelmäßig durchs Grünzeug hoppelt - Fragen hat man immer noch genug. Dürfen Laufschuhe in die Waschmaschine? (Nein, der Kleber könnte sich lösen.) Kann man Walkingschuhe auch zum Laufen verwenden? (Nein, sie sind nicht genügend gedämpft. Umgekehrt geht schon: mit Laufschuhen walken.) Muss man mindestens 30 Minuten laufen, damit der Körper auf Fettverbrennung umschaltet? (Nein, die Fettverbrennung wird von der ersten Minute an angekurbelt - vorausgesetzt man joggt langsam. Wer zu schnell losläuft, verheizt vor allem Kohlenhydrate - die Energie daraus braucht der Körper aber zum Beispiel fürs Gehirn). 300 Fragen haben der Orthopäde und Sportwissenschaftler Buchhorn und die Fitnesstrainerin Winkler zusammengetragen. Außerdem Trainingspläne für jeden Typ (fünf Kilometer schaffen, Fatburner-Trainingsplan, Halbmarathon et cetera.). Komplettiert wird das Buch - wenn auch ohne Abbildungen - durch "die besten" Dehn- sowie Kraftübungen. Laufen allein reicht nämlich nicht - auch wenn dabei fünf Sechstel der Körpermuskulatur bewegt werden. Insgesamt also recht nützlich.
cho
Gräfe und Unzer Verlag, München 2007, 256 Seiten, 9.90 Euro
Jessica Mentrup: Perfekte Haltung mit Ballett-Workout
Gymnastik machen und dabei auch noch ein wenig Seele in die Bewegungen legen, das ist bei den üblichen Push-ups kaum möglich, wohl aber bei einem Ballett-Workout. Nur, wie soll das gehen mit diversen Jahrzehnten auf dem Buckel? Mit ein wenig Abänderung hier und weniger Strenge dort, geht das auch im fortgeschrittenen Alter, meint die Sportwissenschaftlerin und Personaltrainerin Jessica Mentrup. Man muss in der ersten Position die Füße nicht wie eine Ballerina ausdrehen, damit die Übung einen Effekt hat. Und bei Knieproblemen kann man die Beine ruhig ein wenig gebeugt lassen. Drei Kapitel, nach Schwierigkeit gesteigert, hat ihr Buch: klassische Ballettübungen im Stehen für Anfänger, Exercises im Stand für Mittelstufe und Exercises am Boden für Fortgeschrittene. Die beiden letzteren Kapitel sind außerdem ergänzt um Yoga- und Pilatesübungen. Allen Übungsfolgen gemeinsam: Nur der eigene Körper ist das Trainingsgerät, man braucht keine Ballettstange und keine Gewichte. Bei allen werden Kraft, Beweglichkeit, Balance und Stabilität trainiert. Alles wird gut erklärt - wenngleich die Anweisung "Bauchnabel nach innen ziehen" für Anfänger nicht gleich nachvollziehbar sein dürfte (damit aktiviert man in Pilates das sogenannte Powerhouse) und die Anweisung "Po fest zusammenkneifen" eine nicht ganz richtige Beschreibung für die Aktivierung des Beckenbodens ist. Dafür findet sich dieser in den üblichen Gymnastikstunden sträflich vernachlässigte Hinweis: Zehen lang machen! Denn so steht man gleich doppelt so gut.
cho
Knaur Ratgeber Verlag, München 2007, 94 S., 9.95 Euro
Anne Diekmann / Tomi Ungerer: Das große Liederbuch. Die schönsten deutschen Volks- und Kinderlieder
Kanons sind was Herrliches - einstimmig recht einfach, aber mehrstimmig ein beeindruckendes Konzert. Nur, wie gingen die doch gleich? Bruder Jakob hat man auch im fortgeschrittenen Alter noch drauf, aber "Cantate Domino" oder "Ich armes welsches Teufeli"? Und die zweite Strophe von Mozarts "Komm, lieber Mai, und mache ..."? Kann man alles nachlesen (und nachsingen) in diesem Liederbuch mit den üppigen (und nicht bösartigen) Bildern von Tomi Ungerer. Das Buch wurde jetzt zum 75. Geburtstag des Künstlers neu aufgelegt . Nicht erschrecken: Die 204 Lieder bilden eine wilde Mischung - man findet das Kaffee-Warn-Lied "C-A-F-F-E-E" ebenso wie "Dona nobis", "Backe, backe Kuchen" ebenso wie Paul Gerhardts "Geh aus, mein Herz". Die meisten Lieder stammen aus dem 18., 19. Jahrhundert, einige wenige aus dem 15. Jahrhundert. Früher hat Anne Diekmann leider nicht gesucht. Manchmal hätte man sich auch näher recherchierte Angaben gewünscht als einfach nur "volkstümliche Weise". Egal. Man blättert, und schon singt man.
cho
Diogenes Verlag, Zürich 2006, 240 Seiten, 14.90 Euro
Norbert Ohler: Die Kathedrale. Religion, Politik, Architektur
Große Kirchen ziehen Menschen an. Ob als Betende oder als kunstinteressierte Reisende. Beide Lesergruppen will der Freiburger Historiker Norbert Ohler ansprechen. Nicht erwarten darf man allerdings die übliche Stilgeschichte; leider, leider auch kein Stichwortverzeichnis mit allen im Buch vorkommenden Kirchen. Der Band eignet sich nicht zum Nachschlagen, dafür zum Schmökern. So erfährt man, dass ein Steinmetz maximal drei Engel- oder Prophetenfiguren pro Jahr schaffte, dass die Nachfrage kirchlicher Baustellen die Fabrikation von Ziegeln in großen Serien gefördert hat, was auch dem Wohnungsbau zugutekam. Dass die Baumeister von flachen Holzdecken übergingen zu gemauerten Gewölben oder Kuppeln, weil der Raum größer wirkt, die Akustik besser ist und der hölzerne Dachstuhl brandschutztechnisch günstig hinter Stein liegt. Zu kurz kommt auch nicht, was man in einer Kathedrale so alles tun kann außer beten und predigen: Könige krönen, Bischöfe beerdigen, Pferde unterstellen (die Normannen 881 im Aachener Münster) oder 7000 Menschen ermorden, wie 1209 in Béziers im Rahmen eines Kreuzzugs geschehen.
cho
Patmos Verlag, Düsseldorf 2007, überarbeitete Paperback-Ausgabe, 480 S., 14.95 Euro
Claudine Badey-Rodriguez, Rietje Vonk: Wenn alte Eltern schwierig werden
Das Altwerden der Eltern ist für sie und uns gleichermaßen eine Prüfung. Die meisten "Kinder" stecken selbst gerade - mit Mitte 40 oder Anfang 50 - in einer Umbruchphase, wenn die Eltern in die Alterskrise geraten. Wie ein entspannter Umgang gelingen kann, das beschreiben die Autorinnen Badey-Rodriguez in erfreulicher Konkretheit und überraschender Kürze anhand zahlreicher Situationen und sehr verschiedener Eltern.Was tun, wenn der Vater nicht mehr vor die Tür geht? Was, wenn die Mutter nur noch an sich denkt? Wenn die Eltern ständig klagen oder immer das Gleiche erzählen? Wenn zwischen den Geschwistern Rivalität aufkommt? Den Autorinnen gelingt es, beide Seiten mit ihren Gefühlen und Sorgen zu ihrem Recht kommen zu lassen. Am Ende versteht man die Eltern besser. Und wird tatsächlich gelassener. Vor allem respektvoller.
cho
Patmos Verlag, Düsseldorf 2007, 127 Seiten, 14.90 Euro
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Kolumne
Philipp Melanchthon
Und eine gut lesbare biografische Skizze zu "Philipp Melanchthon, Weggefährte Luthers und Lehrer Deutschlands".
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Hören Sie hier die Podcasts 2009 von Bischof Wolfgang Huber.
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